Eigentlich läuft alles. Und trotzdem stimmt was nicht.

Der Job? Läuft. Die Familie? Auch. Und trotzdem denkst du: "Scheisse, irgendwie funktioniere ich nur noch. Wo bin ICH eigentlich geblieben?"

Morgens aufstehen, Kaffee, To-do-Liste abarbeiten. Abends auf der Couch zusammensacken und denken:
„War’s das jetzt?“

Ich kenne das. Ich lag auch nachts wach. Hab geheult. Hab gedacht: "Das kann doch nicht alles gewesen sein."

Wenn dir dieser Gedanke bekannt vorkommt: Du bist nicht falsch. Du bist nicht zu sensibel. Und du bist nicht allein. Du bist mitten in einer Phase, die viele Frauen in der Lebensmitte erleben – auch wenn kaum eine offen darüber spricht. Weil's unangenehm ist. Weil's negativ klingt. Weil sie sich schämt.

Fuck Scham. Lass uns ehrlich sein.

Dieser Text ist keine Anleitung. Er ist ein Innehalten. Eine ehrliche Standortbestimmung mitten im Leben.

Nicht, damit du dich besser fühlst. Sondern damit du klarer siehst.

Das Wichtigste in Kürze

  • Nicht die Hormone: Was viele für Wechseljahre halten (Leere, Gereiztheit, Sinnfragen), ist oft eine Identitätskrise in der Lebensmitte
  • Identitätsphase vs. Identitätskrise: Die Lebensmitte ist eine normale Entwicklungsphase. Zur Krise wird sie, wenn Leidensdruck entsteht
  • Der CORE ist das Problem: Deine innere Schaltzentrale - Selbstbild, Glaubenssätze, Zukunftswünsche - braucht ein Update
  • MidlifeFuck: Mehrere Lebensbereiche kippen gleichzeitig - Job, Beziehung, Familie, Gesundheit
  • System statt Symptome: Dein Leben ist vernetzt. Solange der CORE unklar ist, optimierst du am falschen Ende
  • Typische Muster: Du machst automatisch, was sich gehört, was sicher ist, was andere erwarten - aber was DU willst, weißt du nicht
  • Erster Schritt: CORE-Selbstbewertung auf Skala 1-10. Erst Klarheit über dich selbst, dann Veränderung im Außen
  • Drei Kernfragen: Wer bin ich jenseits aller Rollen? Was glaube ich? Was will ich wirklich?

Lebensmitte ist kein Hormonproblem. Es ist eine Identitätsphase

Ja, Homone verändern sich. Ja, Wechseljahre sind real. Aber Hormone erklären keine Sinnfragen. Sie erklären nicht, warum du nachts wach liegst und dich fragst:

  • Wer bin ich eigentlich?
  • Will ich die nächsten 20 Jahre so weitermachen?
  • was von diesem Leben ist wirklich meins?

Was viele mit 'Das werden die Wechseljahre sein' erklären, ist oft eine Identitätskrise – mit klaren Symptomen, Phasen und einer inneren Logik, die nichts mit Östrogen zu tun hat. Wenn du tiefer einsteigen willst, dann lies meinen Artikel Midlife-Crisis bei Frauen: Symptome, Phasen und was jetzt hilft. 

Du hast lange funktioniert, geleistet und gekämpft: Für Familie, Karriere, Sicherheit und Anerkennung

Und ja, das war wichtig. Aber irgendwann merkst du: Heyyy, ich bin mehr als nur Tochter, Mutter, Partnerin, Kollegin oder Chefin.

Dann tauchen Fragen auf. Erst leise. Dann lauter. Und irgendwann hartnäckig: 

  • War's das? 
  • Wofür das alles?
  • Wo sind meine Lebensträume geblieben?
  • Was will ich eigentlich wirklich?

Etwas in dir will gehört werden: Freiheit. Sinn. Lebenssehnsucht. Punkt.

Was sagt die Psychologie dazu?

Die Lebensmitte ist eine anerkannte Entwicklungsphase. Erik H. Erikson nannte sie "Generativität vs. Stagnation" – die Phase, in der wir uns fragen: Was gebe ich weiter? Was bleibt von mir?

Studien zur Lebenszufriedenheit zeigen: Sie verläuft U-förmig. In der Lebensmitte erreicht sie oft einen Tiefpunkt – nicht wegen Hormonen, sondern wegen Identitätsfragen. Das ist kein Versagen. Das ist Biologie und Psychologie, die Hand in Hand gehen. 

In dieser zweiten Lebenshälfte muss es nicht unbedingt zu einer Krise kommen. Sie kann Lust auf Veränderung machen auf Neu-Orientierung. Ein Übergang von "Was wird von mir erwartet?" zu "Was will ICH wirklich?"

Die Lebensmitte ist eine Identitätsphase – eine normale Entwicklungsphase. Sie kann Lust auf Veränderung machen und positiv verlaufen. Sie wird zur Identitätskrise, wenn Leidensdruck entsteht und Symptome auftreten.

Unterschiede zwischen Wechseljahren, Identitätsphase und Identitätskrise

Kriterium

Wechseljahre

Identitätskrise

Identitätskrise

Ebene

Körperlich-hormonell

Psychologisch-entwicklungsbedingt

Psychologisch mit Leidensdruck

Auslöser

Hormonveränderungen

Lebensphase/ innere Entwicklung

Ungeklärte Identitätsfragen

Typische Symptome

Hitzewallungen,
Zyklusveränderungen,
körperliche Schlafprobleme

Sinnfragen,
Selbstreflexion,
Wunsch nach Neuorientierung

Emotionale Leere,
Gereiztheit,
Erschöpfung,
innere Unruhe

Kernfrage

„Was passiert mit meinem Körper?“

„Wer bin ich wirklich?“

„War’s das jetzt?“

Dynamik

Biologisch bedingt

Normale Entwicklungsphase

Phase mit hohem innerem Druck

Hallo Identitätsphase - wenn dir dein altes ICH nicht mehr reicht

Jahrelang war klar, wer du bist. Du bist die, die durchzieht. Die Verantwortung übernimmt. Die alles zusammenhält.

Und plötzlich reicht dir das nicht mehr.

Nicht, weil du schwächer geworden bist. Sondern weil du ehrlicher wirst.

Identitätsphase heißt: Du stellst nicht dein Leben infrage. Du stellst dich infrage.

  • Wer bin ich, wenn ich nicht mehr nur funktioniere?
  • Was davon ist wirklich meins?
  • Und was war Anpassung, Pflicht oder alte Loyalität?

Das ist kein Hormonproblem. Das ist Wachwerden. 

Typische Anzeichen einer Identitätskrise in der Lebensmitte

Erkennst du dich wieder?

  • Emotionale Leere trotz funktionierendem Leben
  • Gereiztheit ohne klaren Grund
  • Hartnäckige Sinnfragen - "War's das jetzt?"
  • Innere Unruhe – das Gefühl, etwas stimmt nicht
  • Rückzug von Freunden oder Familie
  • Beziehungsspannungen – "Wir leben nebeneinander her"
  • Karrierezweifel – "Ich halte das nicht mehr aus"
  • Erschöpfung – nicht nur körperlich, sondern innerlich leer

Was verschiebt sich in der Identitätsphase?

Wenn dein altes Selbstbild Risse bekommt, verschiebt sich etwas Entscheidendes: Dein inneres Zentrum.

Was du für "normal" hältst. Woran du dich misst. Was du für möglich hältst. Und genau deshalb nenne ich dieses innere Zentrum den CORE.


Dieses innere Zentrum nenne ich den CORE.

Dein CORE besteht aus diesen drei Elementen:

  • deinem Selbstbild - Wer bin ich, jenseits von Rollen, Job & Co? Was ist mir wirklich wichtig?
  • deinen Glaubenssätzen - "Ich darf nicht...", "Ich muss immer...", "Ich bin nicht..."
  • deiner Zukunft - Was will ich wirklich?

Der CORE ist deine innere Schaltzentrale, in der du alles bewertest und entscheidest. Wenn sie durcheinander ist, fühlst du dich wie ein Blatt im Wind.

Ich bin Bettina Sturm – deine MidlifeKomplizin.
Ich helfe Frauen 50+, die mitten im MidlifeFuck stecken, wieder klar zu werden: über sich, ihr Leben und was als nächstes kommt. Nicht weil ich es studiert habe, sondern weil ich da selbst durch bin – mit allem, was dazugehört: Pflegebedürftige Eltern, Business-Krise, Beziehung, Wechseljahre. Alles gleichzeitig. Ich kenne das nicht aus Büchern.

Ich weiß, wovon ich rede. Ich saß auch mal in meiner Küche, hab geheult und gedacht:

"Ist das eine Scheiße. Ich weiß nicht, was ich machen soll."


MidlifeFuck galore - mir fliegt mein Leben um die Ohren: Eltern pflegebedürftig. Business wackelt. Beziehung lala. Wechseljahre. Alles gleichzeitig.

Ich dachte: Job ist das Einfachste. Krieg ich das wieder auf GEIL, dann ändern sich auch die anderen Lebensbereiche. Alles kommt in den Fluss.

Fuck it. War Quatsch.

Es war nicht der Job. Es war meine Beziehung. Und darunter lag noch was ganz anderes.

Ich war so erschöpft. Nicht nur körperlich. Sondern innerlich leer. Ich funktionierte, dachte, analysierte – aber ich fühlte mich selbst nicht mehr.

Erst als ich selbst im Coaching saß und meinen Glaubenssatz "Ich darf nicht fühlen" fand, hab ich kapiert: Das Problem war nicht der Job. Nicht die Beziehung. Das Problem war, dass ich im CORE nicht klar war.

Als ich anfing, an meinem CORE zu arbeiten statt an Symptomen, hat sich alles verändert. Die Beziehung. Der Job. Ich selbst.

Die Lektion?

  • Solange du im CORE nicht klar bist, optimierst du Symptome und nicht dein Leben.

Der MidlifeFuck: Wenn mehrere Lebensbereiche gleichzeitig kippen

Der MidlifeFuck fühlt sich nicht an wie Veränderung, sondern wie Chaos.

Nicht ein Bereich. Nicht ein Problem. Sondern alles gleichzeitig: 

Lebensbereich

Typische Verschiebung in der Lebensmitte

Beispiel

Identität (CORE)

Rollen passen nicht mehr

„Ich will nicht mehr funktionieren.“

Beruf

„Ich halte das nicht mehr aus. Soll ich das jetzt bis zur Rente machen?“

Beziehung

Die Beziehung stellt neue Fragen

„Wir leben nebeneinander her.“

Eltern

"Ich will helfen. Aber, ich will auch mein Leben."

Kinder

Die Kinder werden selbstständiger/ ziehen aus

"Ich werde nicht mehr gebraucht."

Gesundheit/ Wechseljahre

"Ich hab Hitzewallungen und schlafe schlecht."

Ernsthaft jetzt? Alles auf einmal?

Genau das meine ich mit MidlifeFuck. Nicht, weil es dramatisch klingen soll, sondern weil es sich genau so anfühlt. Früher konntest du Schwankungen ausgleichen. War der Job stressig, hast du privat funktioniert. Lief es in der Beziehung nicht rund, hast du dich in Leistung gestürzt.

In der Lebensmitte klappt das nicht mehr.
Zu viele Bereiche geraten gleichzeitig ins Wanken. Zu viele Rollen passen nicht mehr. Zu viele alte Antworten greifen ins Leere. Ich kenne das nicht aus Büchern. Bei mir war es genau so: Pflegebedürftige Eltern. Business-Krise. Beziehung unter Spannung. Wechseljahre. Alles auf einmal.
Ich dachte: „Der Job ist das Problem." War er nicht.

Midlife-Crisis klingt nach Defekt. MidlifeFuck ist ehrlicher.
Nicht als Drama. Sondern als Signal.

Fuck die Symptome. Fix den Core.

Dein Leben ist kein Projektplan, den du abarbeitest. Es ist ein System.

Job, Beziehung, Gesundheit, Familie – alles hängt zusammen. Drehst du an einer Stelle, bewegt sich was an einer anderen.

Das Problem: Viele versuchen, ihr Leben zu verändern, ohne im CORE klar zu sein.

  • Dann wechselst du den Job und fühlst dich nach kurzer Zeit wieder genauso leer.
  • Du arbeitest an der Beziehung und spielst trotzdem dieselbe Rolle.
  • Du machst mehr Sport und bleibst innerlich erschöpft.

Solange du im CORE nicht klar bist, optimierst du Symptome – nicht dein Leben.

  • Ein System will stimmig sein und nicht glücklich

In der Identitätsphase verschiebt sich deine innere Schaltzentrale – der CORE. 

Bestandteil des CORE

Beschreibung

Beispiel

Selbstbild

Wer bin ich – jenseits von Rollen, Job & Erwartungen?

„Wer bin ich, wenn ich nicht mehr nur funktioniere?“

Glaubenssätze

Was halte ich für wahr?
Unbewusste innere Regeln & Überzeugungen

> Das geht nicht

„Wenn ich nein sage, werde ich abgelehnt.“

Innere Maßstäbe

Was ist richtig?
Unreflektierte Standards, die du von anderen übernommen hast

„Erfolgreiche Frauen haben alles im Griff.“

Innere Verpflichtungen

Wem will ich es recht machen?

„Bloß keinen Streit.“

Innere Grenzen - entstehen aus Glaubenssätzen

Wo halte ich mich selbst klein?

> Ich mache das nicht

„Selbstständig machen? Dafür bin ich zu alt.“

Von hier aus steuerst du alles, bewusst oder unbewusst.

Der CORE ist deine innere Schaltzentrale, von der aus du alles bewertest und entscheidest. Wenn sie unklar ist, fährst du wie im Nebel.

Solange dieser Kern unklar ist, reagierst du auf Erwartungen und Anforderungen. Auf alles – nur nicht auf dich.

Du rennst im Hamsterrad, aber kommst nicht weiter.

Die Identitätskrise ist kein Symptom. Sie ist das Signal, dass dein CORE ein Update braucht. Solange du das ignorierst und an den Außenbaustellen arbeitest – Job, Beziehung, Gesundheit – optimierst du Symptome. Nicht dein Leben.

Erst wenn du weißt, wer du bist, was du kannst, was du willst, bekommen die anderen Lebensbereiche eine neue Ordnung.


Nicht perfekt. Aber stimmig.

  • Solange du im CORE nicht klar bist, kannst du optimieren, was du willst. Du wirst dich trotzdem leer fühlen.

Drei Beispiele aus dem Leben

Lass mich dir zeigen, wie das in der Praxis konkret aussieht:

Beruf: Montagmorgen, 6:30 Uhr. "Ich halte das nicht mehr aus."

Sie will raus aus dem Job. Sofort. Aber wenn ich frage: "Und was dann?" – Stille.

Wir schauen auf ihren CORE. Und sie merkt: Sie weiß gar nicht, was SIE beruflich will. Sie macht, was sich gehört, was sicher ist, was andere erwarten.

Als sie das geklärt hat, konnte sie im Job plötzlich anders auftreten. Klarer. Authentischer. Sie hat nicht gekündigt. Sie hat sich neu sortiert.

Beziehung: Samstagabend auf der Couch. "Wir leben nebeneinander her."

Sie will reden. Aber worüber? Was fehlt ihr eigentlich?

Wir schauen auf ihren CORE. Und sie merkt: Sie weiß gar nicht mehr, was IHR wichtig ist. Sie funktioniert als Mutter, Partnerin, Tochter, Kollegin. Aber was sie selbst braucht? Keine Ahnung.

Als sie das geklärt hat, konnte sie plötzlich sagen: "Das brauche ich. Das will ich." Und die Beziehung hat sich verändert.

Gesundheit: "Ich bin so erschöpft. Ich muss irgendwas tun."

Also meldet sie sich im Fitnessstudio an. Geht dreimal. Und fühlt sich genauso leer wie vorher.

Wir schauen auf ihren CORE. Und sie merkt: Sie macht, was "man" machen soll. Nicht, was IHR guttut.

Als sie das geklärt hat, konnte sie bewusst entscheiden: Welcher Sport macht MIR Spaß? Was braucht MEIN Körper?

Siehst du das Muster?

  • Es geht darum, im CORE klar zu werden. Weil Veränderung ohne CORE nur Kosmetik ist.

FUCK YEAH!

Wenn du beim Lesen gedacht hast: "Genau so fühlt sich mein Leben gerade an." Dann bist du nicht allein.
In meinem Newsletter schreibe ich für Frauen 50+, die mitten in dieser Phase stecken - ehrlich, ohne Schönreden, ohne Durchhalte-Parolen.

>> Hier kannst du dich eintragen.

Das MidlifeFuck-Lebensrad: Orientierung statt Aktionismus

Das MidlifeFuck-Lebensrad ist dein Einstieg in die Identitätsarbeit. Kein Masterplan. Keine To-do-Liste. Sondern Orientierung. Weil du erst wissen musst, wer du bist – bevor du weißt, wohin du willst. Genau darum geht es in dieser Identitätsphase. Nicht ums Reparieren. Ums Klarwerden.

Die Lebensmitte ist wie ein Stresstest für dein Leben. Sie zeigt gnadenlos, was funktioniert und was nicht mehr.

Und genau deshalb brauchst du keine To-do-Liste. Du brauchst Orientierung. Etwas, das dir hilft zu sortieren: Was wackelt gerade wirklich? Wo bin ich unklar? Und wo fange ich sinnvoll an?

Genau dafür habe ich das MidlifeFuck-Lebensrad entwickelt.

Das MidlifeFuck-Lebensrad

Es besteht aus zwei Teilen:

Der CORE: Deine Identität & Persönlichkeit

Das Fundament von allem

  • Wer bin ich – jenseits aller Rollen?
  • Was glaube ich - auch wenn es nicht wahr ist?
  • Was will ich – nicht was ich soll?

Wenn du hier nicht klar bist, wird alles andere aaaaaanstrengend.

Deine  8 Lebensbereiche

  • Beruf, Freiheit, Beziehung, Familie, Freunde, Gesundheit, Lebensfreude, Frausein

Nicht, um alles gleichzeitig zu verändern, sondern um ehrlich zu sehen, wo es gerade wackelt.

Und wo fängst du jetzt an?

Nicht mit einer Entscheidung. Nicht mit einem Plan. Nicht mit „Ich muss jetzt endlich…“.

Du fängst heute mit dem Wichtigsten an – deinem CORE: Zoom dich rein in diese drei Fragen:

  • Wer bin ich – jenseits aller Rollen?
  • Was glaube ich - auch wenn es nicht wahr ist?
  • Was will ich – nicht was ich soll?


Deine CORE-Bestandsaufnahme

  • Gib dir selbst einen Score für deinen CORE auf einer Skala von bis 10 (0 = Keine Ahnung, wer ich bin, was ich kann, was ich will und 10 = Glasklar bei mir)
  • Wenn du jetzt Lust hast, alle 9 Lebensbereiche auf einen Blick zu sehen, dann zieh deine persönliche Bilanz mit dem MidlifeFuck-Lebensrad.

Welcher Score fühlt sich ehrlich an? Nicht lange überlegen. Einfach spüren.

Wenn du noch Bock hast deine Gedanken dazu aufzuschreiben, dann feel free und mach es.

FAQ: Identitätsphase und -Krise in der Lebensmitte

Was ist der Unterschied zwischen Identitätsphase, Identitätskrise und Midlife-Crisis?

Die Identitätsphase ist die normale Entwicklungsphase in der Lebensmitte. Du hinterfragst dich neu: "Wer bin ich? Was will ich wirklich?" Das kann positiv verlaufen und zu bewussten Veränderungen führen.


Eine Identitätskrise entsteht, wenn diese Phase belastend wird: Du fühlst dich erschöpft, leer oder überwältigt. Der Leidensdruck steigt. Du weißt nicht mehr, wer du bist oder was du willst.


Midlife-Crisis ist eine spezielle Form mit charakteristischen Symptomen: Endloses Grübeln, Entscheidungsstau, das Gefühl "mein bisheriges Leben passt nicht mehr zu dem, was mir wichtig ist." Die kritische Selbstreflexion wird zum Hamsterrad.


Kurz gesagt:

  • Identitätsphase: "Ich reflektiere und richte mich neu aus" ✓
  • Identitätskrise: "Ich weiß nicht mehr, wer ich bin" ❌
  • Midlife-Crisis: "Ich grübel endlos und kann mich nicht entscheiden" ❌

Alle drei können ineinander übergehen. Du kannst beeinflussen, wohin es geht: Hinschauen und anpacken – oder abwarten und hoffen, dass es von allein besser wird.

Was ist der Unterschied zwischen Identitätsphase und Identitätskrise

Die Identitätsphase ist eine normale Entwicklungsphase in der Lebensmitte. Du hinterfragst dich neu, suchst nach Sinn und fragst dich "Was will ICH wirklich?" Das kann positiv verlaufen und zu Veränderungen führen, die dir guttun.

Eine Identitätskrise entsteht, wenn diese Phase zum Problem wird: Du fühlst dich erschöpft, leer oder überwältigt. Der Leidensdruck steigt. Dann brauchst du aktive Unterstützung.

Kurz: Identitätsphase = normal. Identitätskrise = braucht Hilfe.

Wie lange dauert eine Identitätskrise in der Lebensmitte?

Das ist sehr individuell – und leider keine befriedigende Antwort, ich weiß. Was ich aus eigener Erfahrung und aus der Arbeit mit Frauen sagen kann: Je länger du wartest, desto länger dauert es.


Nicht weil du schwächer bist, sondern weil das System Stabilität will – auch wenn es sich falsch anfühlt. Wer früh hinschaut, aktiv wird und sich Unterstützung holt, kommt schneller durch. Wer hofft, dass es von allein verschwindet, wartet oft Jahre. Manche Frauen beschreiben rückblickend zwei bis fünf Jahre. Mit Begleitung kann das deutlich kürzer sein.

Ist eine Identitätskrise dasselbe wie eine Depression?

Nein – aber sie können sich überlappen, und das ist wichtig zu wissen.


Eine Identitätskrise ist keine Diagnose. Sie ist eine Lebensphase mit echtem emotionalen Gewicht: Erschöpfung, innere Leere, Sinnlosigkeit.


Eine Depression ist eine psychische Erkrankung, die ärztlich abgeklärt und behandelt werden muss.


Der Unterschied: Bei der Identitätskrise gibt es noch Momente von Energie, Sehnsucht, Aufflackern. Bei einer Depression ist dieser Funke weg. Wenn du dir unsicher bist: Hausarzt oder Therapeutin aufsuchen. Das ist kein Zeichen von Schwäche – das ist Selbstverantwortung.

Was hilft wirklich bei einer Identitätskrise in der Lebensmitte?

Nicht das toxische Positiv-Denken. Nicht noch eine Selbstoptimierungs-Routine.

Was wirklich hilft: Innehalten und ehrlich hinschauen – wer bist du, wenn du nicht funktionierst?

Dann Klarheit gewinnen über das, was wirklich dein ist und was Anpassung, Pflicht oder alte Loyalität war. Und dann: kleine, konkrete Schritte statt großer Pläne.

Was ich außerdem aus eigener Erfahrung weiß: Du kommst schneller durch, wenn du dir Unterstützung holst. Nicht weil du es alleine nicht kannst. Sondern weil blinde Flecken blind bleiben, solange du alleine schaust.

Woran merke ich, dass ich in einer Identitätskrise stecke?

Nicht immer ist es ein großer Einbruch. Oft sind es leise Signale, die sich über Monate aufbauen. Typische Anzeichen: Du funktionierst – aber du fühlst dich dabei leer.

Du weißt nicht mehr, was du wirklich willst – nur noch, was von dir erwartet wird. Du wirst gereizt bei Kleinkram, ohne zu wissen warum. Nachts liegst du wach und denkst: "War's das jetzt?" Du spielst nach außen eine Rolle, die sich von innen nicht mehr stimmig anfühlt.

Wenn du bei drei oder mehr Punkten nickst: Das ist kein Zufall. Das ist dein System, das Aufmerksamkeit fordert. → Hier findest du den vollständigen Selbsttest.

Bevor du was veränderst, brauchst du Klarheit

Im nächsten Schritt schauen wir uns die 8 Lebensbereiche genauer an – und wie sie mit deinem CORE zusammenhängen. Aber eines vorweg: Wenn dein CORE unklar ist, wird jede Entscheidung im Außen zum Glücksspiel.

Wenn du diese Phase, nicht "irgendwie überstehen" willst, sondern als Wendepunkt, dann begleite ich dich weiter.

Ich schreibe für Frauen, die nicht mehr funktionieren wollen, sondern verstehen wollen. Für Frauen, die spüren: Es geht hier nicht um Hormone. Es geht um Identität.

>> Hier kannst du dich für meinen Newsletter eintragen

Bis dahin:

Weniger Funktionieren. Mehr Mensch-sein.
Weniger "Ich sollte". Mehr "Ich will". Mehr "Ich mach das jetzt".

Die Lebensmitte ist kein Defekt, sie ist eine Phase.


Und wenn du grade "die Krise kriegst, dann Willkommen im MidlifeFuck.



Bettina Sturm. Krise in der Lebensmitte – Klarheit und Rückenwind durch Coaching

Die schönsten Geschichten beginnen mit MUT!

Bettina Sturm schließt mit Mitte 50 ihr Unternehmen "Respekt Herr Specht und startet - nicht nur beruflich - noch mal neu durch. Heute ist sie Unternehmerin, Buchautorin, Podcasterin bei MidlifeKomplizin.

Für ihre Kundinnen ist sie je nach Anforderung: Cheerleader, Unterstützerin oder Partnerin in Crime.

Nicht Therapeutin - Sondern Komplizin. #MidlifeKomplizin

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