Jahresrückblick 2025? Hätte anders laufen sollen.
2025 sollte DAS Jahr werden. Das Jahr, in dem ich groß rauskomme. Im Rampenlicht stehe. Die Anlaufstelle bin für Frauen im #MidlifeFuck, die endlich raus wollen aus der Krise. Lebensmitte ist nicht das Ende. Es ist die Wende.
So war der Plan.
Tja. Hat mal wieder alles länger gedauert. Mein Hirn war bereit – mein Herz kam nicht hinterher.
Was dich hier erwartet? Kein „Dankbarkeits-Recap". Keine Liste mit beruflichen Highlights. Sondern die ehrliche Story, wie aus meiner persönlichen Krise mein drittes Unternehmen entstand: Die MidlifeKomplizin.
Die Themen:
- Wie ich mit 55+ nochmal neu gegründet habe.
- Warum Leipzig jetzt unsere Homebase wird.
- Was Heavy-Metal-Konzerte mit Investment zu tun haben.
- Welcher Glaubenssatz aus meiner Kindheit alles blockiert hat.
2025 war chaotisch, leise und voller innerer Bewegung. Außen kaum sichtbar. Innen vieles im Umbruch.
Ich habe nicht performed – ich habe aufgebaut.
2026 werde ich sichtbar.
Nicht weil alles fertig ist. Sondern weil ich mich nicht mehr verstecke.
Bist du bereit? Dann lies weiter.
Midlife-Fuck: Wenn alles gleichzeitig brennt
Es gab keinen Knall. Kein einzelnes Ereignis. Es war ein Puzzle aus zu vielen Themen gleichzeitig.
Rückblickend begann alles 2022 – aber richtig gespürt habe ich es erst später: Eltern plötzlich pflegebedürftig, Business wackelt, Beziehung lala, Wechseljahre. Ich versuchte schnell, wieder Klarheit, Sicherheit und Lebensfreude zurückzuholen. Aber meine alten Bewältigungsstrategien funktionierten nicht mehr.
Also: Womit anfangen? Das Einfachste, dachte ich, wäre eine neue brennende Geschäftsidee zu entwickeln – mache ich doch mit links. Dem war nicht so. Weiter Unsicherheit.

2023 spitzte sich die Situation mit meinen Eltern zu. Die schlimmsten 12 Stunden meines Lebens: Meine Mutter kommt wieder in die Psychiatrie und mein Vater stirbt. Wie es mir als Tochter ging, habe ich hier aufgeschrieben.
Aus dieser Zeit und den vielen aufpoppenden Lebensfragen hatte ich keine Antworten. Und fand auch keine von anderen Frauen in ähnlichen Situationen. Also startete ich 2024 meinen Podcast „Frau Sturm wie der Wind", um mir die Antworten selbst zu geben.
Aber: Immer noch keine Richtung für mein drittes Unternehmen. Beziehung weiter so lala, viel Streit, keine gefühlte Sicherheit.
Und ich? Ich hatte keine Ahnung, was mit mir los war.
Ich suchte im Netz, in den Medien: Bin ich in einer Krise? Ist das die späte Midlife-Crisis? Was ist das überhaupt bei Frauen? Warum spricht darüber niemand?
Heute weiß ich: Midlife-Crisis bei Frauen hat klare Symptome und Phasen.
Weil es unangenehm ist. Zu peinlich. Zu negativ. Zu schwach. Stattdessen wird alles ins Positive geframed: „Denk einfach positiv!" Fuck you. Nein.
Deshalb nenne ich es, wie es ist: #MidlifeFuck. Die Phase, wo dir so viele Lebensthemen gleichzeitig um die Ohren fliegen, dass du nicht mehr weißt, wo oben und unten ist. Eltern, Job, Beziehung, Gesundheit, Sinn – alles brennt. Gleichzeitig.
Midlife-Crisis klingt wie ein Defekt. MidlifeFuck ist ehrlich.
Was mich ausgebremst hat
Im Herbst 2024 brannte immer noch viel: Beziehung klären. Berufliche Neuorientierung. Wo und wie will ich in den nächsten 10-15 Jahren leben?

Ich dachte: Job ist das Einfachste. Krieg ich das wieder auf GEIL, dann ändern sich auch die anderen Lebensbereiche. Alles kommt in den Fluss. Das war meine Annahme.
Allerdings war es dann nicht der Job. Es war meine Beziehung.
Und ich war sooo erschöpft. Nicht nur körperlich. Sondern innerlich leer. Ich funktionierte, dachte, analysierte – aber ich fühlte mich selbst nicht mehr.
Was ich damals noch nicht wusste: Der eigentliche Grund lag viel tiefer – und hatte nichts mit Job oder Beziehung zu tun.
FUCK YEAH!
In meinem Newsletter schreibe ich für Frauen 50+, die mitten in dieser Phase stecken - ehrlich, ohne Schönreden, ohne Durchhalte-Parolen.
>> Hier kannst du dich eintragen.
"Ich darf nicht fühlen" - wie ich mein entwicklungstrauma erkannt habe
2024 saß ich im Coaching. Wir sprachen über limitierende Glaubenssätze. Nach langem Hin und Her hatte ich meinen gefunden: „Ich darf nicht fühlen."
Schon krass, dieses Ding kam aus meiner Kindheit.
Ich dachte immer, meine Kindheit war normal. Ja, besonders die Mutter-Tochter-Beziehung war schwierig. Aber das war halt so. Sie konnte nicht anders.
Was ich lange nicht wusste: Das, was ich erlebt habe, nennt man Entwicklungstrauma.
Kein Schocktrauma. Kein großes Ereignis. Sondern die kleinen Verletzungen über einen langen Zeitraum hinweg, die an meiner Seele nagten.
Was ein Trauma wirklich ist
Im Herbst 2024 war ich auf dem Event „Naturally Good Summit“ von Adaeze Wolf. Dort hielt Kathie Kleff eine Keynote zum Thema: „Warum uns Trauma von unseren Gefühlen trennt“.
Kernaussage Kathie Kleff:
Trauma ist nicht das Ereignis, sondern das, was im Nervensystem passiert, wenn wir etwas nicht verarbeiten konnten.
Trauma entsteht, wenn:
- wir emotional überfordert sind
- keine Unterstützung da ist
- Flucht, Kampf oder Ausdruck nicht möglich sind
Dann schaltet der Körper auf Überleben. Das Nervensystem geht in Freeze. Gefühle werden abgespalten, weil sie zu viel wären. Der Körper lernt: Fühlen ist gefährlich.
Ergebnis: Du funktionierst. Du bist leistungsfähig, reflektiert. Aber innerlich abgeschnitten.
Das ist kein Defekt. Das ist ein verdammt cleverer Überlebensmechanismus. Dein Körper hat dich geschützt – jahrzehntelang.
Warum Traumata in der Lebensmitte hochkommen
- In der Lebensmitte kommen viele Menschen in eine Phase intensiver Bilanzierung. Fragen nach Sinn, verpassten Chancen und der eigenen Identität treten in den Vordergrund; äußere Rollen (Elternrolle, Beruf, Partnerschaft) verändern sich oder brechen weg.
- Bei Frauen um die 50 kommen zusätzlich körperliche und hormonelle Veränderungen der Wechseljahre dazu, die Stimmung, Schlaf und Stresstoleranz beeinflussen.
- Für viele Frauen dieser Generation (Kriegsenkelinnen) wirken zudem transgenerationale Belastungen weiter: Sie berichten von emotionaler Kälte, unausgesprochenen Kriegsfolgen und einem „Nebel“ in der Herkunftsfamilie – Themen, die genau in dieser Lebensphase bewusster werden und bearbeitet werden wollen.
Das, was jahrzehntelang gedeckelt war, kommt hoch. Nicht, weil es schlimmer wird – sondern weil der Körper endlich Raum für Heilung sieht.
Bei mir kam das alles zusammen. Ich hab immer funktioniert. Und plötzlich ging es nicht mehr.
Mein Weg da raus
Mit dem Wissen um meinen Glaubenssatz „Ich darf nicht fühlen" und der Erkenntnis, dass ich vieles durch einen Negativfilter gesehen hatte, konnte ich an mir arbeiten.

Die wichtigste Erkenntnis: Heilung passiert nicht durch Verstehen, sondern durch sichere, verkörperte Erfahrung. Nicht analysieren. Nicht optimieren. Sondern langsam, sicher, im Kontakt, im Körper.
Du bist nicht von deinen Gefühlen getrennt, weil etwas mit dir nicht stimmt. Du bist getrennt, weil dein System dich geschützt hat.
Und ja, ich bin jetzt an einem Punkt, an dem ich wieder fühlen kann. Besser aber noch nicht 1a.
Der Punkt, an dem ich gemerkt habe: So geht es nicht weiter
Ende 2024 holte ich mir Coach-Unterstützung. Wir sprachen über limitierende Glaubenssätze. Nach langem Hin und Her fand ich meinen: „Ich darf nicht fühlen.“
Schon krass, dieses Ding aus meiner Kindheit.
Es belastete natürlich auch unsere Beziehung.
Mit dem Wissen um diesen Glaubenssatz und der Erkenntnis, dass ich vieles an meinem Mann durch einen Negativfilter gesehen hatte, konnte ich an mir arbeiten. Klarheit bekommen. Mit meinem Mann sprechen. Uns neu erleben, neu verlieben.
Die Erkenntnis:
Ich kann sagen, was mich stört und warum. Aber ich kann ihn nicht ändern. Ich kann ändern, wie ich damit umgehe.
Der Wendepunkt
Der Glaubenssatz war der Schlüssel. Die unbewusste Bremse gelöst. Beziehung auf ein anderes Level gehoben.
Das schlimmste Gefühl in dieser Phase? Ich will mein f*cking awesome life! Jetzt. Sofort. Aber ich krieg's nicht hin. Es funktioniert nicht mit meinen alten Strategien. Du kannst halt nicht alles rational mit Verstand angehen.
Ich fühlte mich unendlich erschöpft. Ich – als Macherin. Puuuh.
Zwischen Cap Ferret und Bodensee - Wo wollen wir eigentlich leben?
Cap Ferret. Allein der Name fühlt sich nach Freiheit an. Nach Meer, nach Wind, nach endlich ankommen.

2019 waren mein Mann und ich zum ersten Mal dort und beide sofort verzaubert. Ich liebe die zwei Welten: den wilden, rauen Atlantik und das stille Bassin d'Arcachon, wo ich mir jeden Morgen den Sonnenaufgang ansehe und geniesse. Cap Ferret ist unaufgeregt. Kein Glamour, kein Bling Bling und Austernbuden statt Sterne-Restaurants. Das Meer ist das beste Fernsehen.
"Hier kann ich mir vorstellen alt zu werden", sagte mein Mann damals. „Gutes Essen und das Meer."
Seitdem waren wir sechsmal dort. Mittlerweile ist es unser zweites Zuhause.
Und dann, irgendwann, sagte er: „Ich kann mir gut vorstellen, an den Bodensee zurückzugehen." Nach Tettnang, wo er aufgewachsen ist. Heimat. „Da fühl ich mich geborgen."
Und ich dachte: Bodensee? Ernsthaft?
Der Konflikt
Was ist mit unserem Traum, am Meer alt zu werden?
Das Hauptargument meines Mannes gegen Cap Ferret für immer: „Wenn was im Alter passiert, verstehst du die Ärzte nicht. Die Sprache ist eine Barriere."
Und ich? Heimat – dieses Gefühl kenne ich nicht. Ich bin über 25-mal in meinem Leben umgezogen. Zuhause fühlen: überall, Heimat fühlen: noch nie.
Tettnang und die Bodensee-Region? Für mich ein Kaff und eine Region, wo nix los ist. Zu spießig, zu konservativ, zu alt. Alles, was mir wichtig ist, finde ich da nicht.
Der Kompromiss
Der Kompromiss kam nicht im Streit, sondern aus Klarheit: Eine Homebase in einer Stadt in Deutschland. Von dort aus immer wieder für Monate nach Cap Ferret, Paris, London. Nicht nur Urlaub – wirklich leben.
Nachdem Offenburg rausfiel, blieben noch Freiburg oder Leipzig. Nach zwei Besuchen bei einer guten Freundin in Leipzig war klar: Diese Stadt hat was. Der Vibe, die Elster, die sich grün durch die Stadt zieht, gute Specialty-Coffee-Shops, Architektur. Goethe hatte recht:
„Mein Leipzig lob' ich mir! Es ist ein Klein-Paris."Leipzig – Die Entscheidung

Im Sommer 2025 waren wir eine Woche gemeinsam dort. Gewohnt im jüdischen Viertel nahe der Gottschedstraße, viel zu Fuß gemacht, schnell in den Auen zum Laufen. Mein Mann sagte: „Das kann ich mir vorstellen. Gute Stadt, guter Vibe – und unser Sohn studiert hier."
Im Winter sind wir nochmal hingefahren, diesmal haben wir auf der Karli gewohnt (Karl-Liebknecht-Straße), viel Gastro, kleine Lädchen, Nähe zum Grünen. Und gemeinsame Erlebnisse mit meiner Freundin Bianca Stäglich und ihrem Mann. Love it!
Kompromiss steht: Leipzig wird unsere Homebase.
Das Projekt „Wir leben in Leipzig"
Am liebsten würde ich sofort loslegen: Wohnung finden (Gottschedstraße, Südvorstadt oder Plagwitz), Kram verkaufen, umziehen. Jetzt.
Aber: Erst in 2-3 Jahren, wenn es bei meinem Mann beruflich passt.
Fällt mir schwer? Fällt mir verdammt schwer. Ich will raus aus München. Sofort. Aber ich muss warten. Fuck.. Unser Sohn zieht Anfang 2026 nach Leipzig. Und ich bin ehrlich: München war nie meins. Reine Schlafsubburb, wo wir wohnen. Hier ist nix los, kein Café, nix. Keine meiner engen Freundinnen wohnt hier. München? Zu viel ChiChi, zu konservativ, zu aufpoliert. Ich fühl die Stadt nicht.
Leipzig, wir kommen. Nur nicht jetzt. Leider.
3 Investments, die mein Leben 2025 bereichert haben
Investment – das klingt immer so nach Geld und Rendite. Aber was ich auch 2025 wieder gelernt habe: Die besten Investments sind die in mich selbst, in meine Zukunft und in die Momente, die zählen.
Altersvorsorge – Weil ich mit 80 nicht arm dran sein will
2023 hatte ich noch mal meine Finanzen sortiert und meine Rentenlücke ausgerechnet. Aber, da gab es noch auf dem Tageskonto geparktes Geld. Wie lege ich das gewinnorientiert an? – da kam ich nicht in die Pötte.
Eines Tages kam mein Mann vom Nachbarn mit einem Zettel zurück: „Das sind 5 Aktien mit richtig Potenzial." Den Zettel hab ich erst mal an die Pinwand gehängt und gedacht: Fein, interessiert mich grad nicht.

Ein paar Tage später hat's mich dann gejuckt. Was sind das für Aktien? Verstehe ich das Geschäftsmodell der Unternehmen dahinter? In welchen Markt sind die tätig?
Und dann hab ich ganz fix Butter bei die Fische getan: Zwei Depots angelegt, erste Aktien und ETFs gekauft. Später kam noch Gold dazu. Dann habe ich eine Zeitlang lang täglich News verfolgt, bin mutiger geworden, hab zugekauft und verkauft. Aktuelles Aktuelles Depot: 15 Prozent Rendite. Not bad für eine Anfängerin, oder?
Und klar, richtig gute Gewinne finde ich geil. Zwei Mal hab ich mir Anteile auszahlen lassen und reinvestiert: In eine knallrote Miu-Miu-Tasche (über Vinted) und in eine London-Reise 2026 für meinen Mann und mich. Investment in Freude ist für mich das Allerschönste.
Im Herbst habe ich noch ein weiteres Investment gestartet: Ich verkaufe jetzt meine Kleidung auf Vinted. Jeder Sale geht in einen Themen-ETF. Der ist jetzt 4-stellig, dümpelt renditemässig aber leider so vor sich hin... Update 14.01.26: 2,49% Gewinn
Zwei Kurse für meinen Auftritt – Weil ich gesehen werden will
Populär von Marike Frick: Diesen Kurs habe ich vor Jahren schon mal absolviert mit meinem 2. Unternehmen "Respekt Herr Specht" - meinem Beratungsbusiness für Quereinsteiger in der Gastronomie. Bin trotzdem nochmal eingestiegen. Warum? Ich will meine Nische schärfen und meine Website so aufstellen, dass Google, KI und meine Zielgruppe mich finden. Kurs läuft noch – aber ich spüre schon jetzt: Das Investment in meine Sichtbarkeit hat sich gelohnt.
Schminkkurs mit Joana Greimers in München: Ich mag mich. Ich mag es, gut auszusehen. Für mich gehören innere Stärke und äußere Ausstrahlung zusammen. Der Kurs war Luxus für mich – neue Produkte ausprobieren, Expertin-Tipps bekommen, mein Selbstbewusstsein gefüttert. Einige Kosmetik-Produkte gehören jetzt zu meinen Favoriten. By the way - am 18.01.2026 geht es wieder los.
>> Diese beiden Kurse sind wirklich toll und haben es auf meine Favoritenliste 2025 geschafft.
Heavy-Metal-Konzerte mit meinem Sohn – Weil das Leben jetzt ist
Musik ist für mich Halt, Glücksbringer und Energiequelle. Neuentdeckt 2022, mitten im #MidlifeFuck. Die Inspiration kam von meinem 20-jährigen Sohn: „Mama, Ghost könntest du mögen."

Im Frühjahr 2023 - nach einer durchwachten Nacht im Hotel (Krankenbesuche bei meinen Eltern) - kam es: Gehen Ghost auf Tour? Gesucht, gefunden, gebucht. Das war das erste gemeinsame Konzert von meinem Sohn und mir. 2025 waren wir auf 5.
Mein Highlight: Ghost in München. Supergeile Stimmung vom Start weg, keine Handys vor der Nase weil verboten im Konzert, nah an der Bühne. Dann kam „He Is" – ein Lied, das ich oft auf Krankenhausfahrten zu meinen Eltern gehört hab. Erst losgeweint. Dann die Trauer weggetanzt und weggesungen. Singing and dancing, like nobody is watching me.
Diese Momente stehen auf meiner #collectMoments-Lebensliste. Das beste Investment: Geld für Erlebnisse, für Beziehungen, für das Leben – jetzt.
Mein Start-Up Nummer 3: Die Midlife-Komplizin
Warum ich mit 55 nochmal neu gegründet habe
Tja, ich hatte mir das viiiiel einfacher vorgestellt: Specht schließen, bombige neue Geschäftsidee entwickeln, loslegen. Warum ich mit 55+ mein Unternehmen geschlossen habe – die ganze Story dahinter. Aber bei all meinem Grübeln plumpste nichts raus. Kein „Dafür brenne ich!"-Moment. Nichts.
Dann, im Frühjahr 2025, die Eingebung:
Lebensmitte ist mehr als Wechseljahre. Das wird mein Thema. Mein Unternehmen.Und das Kind brauchte einen griffigen Namen. Ich nannte es „Frau Sturm wie der Wind" – wie meinen Podcast. Aber dann kam #MidlifeKomplizin. Sofort ein Bild im Kopf. Sofort klar. Im September machte ich kurzen Prozess: Markenanmeldung, Website-Umzug, los.
Warum gerade Midlife-Krise?
Es gab nicht DEN einen Moment. Es war ein Puzzle.
Ich hab mich sehr allein gefühlt, als mir das Leben ab 2022 um die Ohren flog: Eltern, Job, Beziehung, Gesundheit, Altersvorsorge - alles gleichzeitig auf dem Tisch. Wo waren die Vorbilder? Wo die Community? Keine gefunden.

Und dieser Wechseljahre-Hype ging mir auf den Keks. 90 Prozent nur Körpersymptome. Aber Lebensmitte ist mehr. Das will ich aus der Tabuecke rausholen.
Meine Haltung: Erst mal die Krise annehmen, verstehen – dann raus da. Deshalb habe ich die ICH-Bilanz entwickelt – damit Frauen 50+ endlich klären: Wer bin ich? Was will ich? Und wie krieg ich, was ich will?
Denn ich will ein f*cking awesome life. Ich hab nur eins. Wenn nicht jetzt, wann dann?
Was ich gelernt habe
- Ich vertraue mir mehr als jeder Methode. Intuition plus Erfahrung ist heute meine größte Stärke – nicht der nächste Trend-Hype.
- Sichtbarkeit wird mit 55+ ehrlicher, nicht lauter. Ich habe nichts mehr zu beweisen – aber viel zu sagen.
- Ich baue auf Substanz, nicht auf Show. Tiefe, Erfahrung, Klarheit – das macht meine Positionierung glaubwürdig.
Was ich anders machen würde
Früher testen. Nicht so lange allein vor mich hinwurschteln. Resonanz schlägt Konzept. Will it fly? Schneller pitchen, Feedback einholen.

Heute bin ich Rückenwind für Frauen 50+. Ich helfe erschöpften Macherinnen, die im Midlife-Fuck stecken, ihre Krise wie ein Projekt anzupacken.
Nicht Therapeutin. Komplizin. #MidlifeKomplizin
Lebensmitte ist mehr als Wechseljahre - Meine Haltung für 2026
Was mich am aktuellen Wechseljahre-Diskurs wirklich stört? Dass die mentale Gesundheit unter den Teppich gekehrt wird. Wir reden über Hitzewallungen – aber nicht über Sinnkrisen.
Klar, körperliche Symptome sind real. Deshalb habe ich einen kostenlosen Blutwerte-Check für Wechseljahre erstellt – damit du weißt, welche Werte wichtig sind. Aber das ist nur die halbe Wahrheit.
Frau stellt sich in der Lebensmitte die krassesten Fragen ihres Lebens:
- Wer bin ich wirklich?
- Was will ich noch?
- Wie krieg ich Sinn in meinen Beruf?
- Wo und wie will ich leben?
Und oft hat sie erstmal keine Antwort.
Lebensmitte ist kein Hormonproblem. Es ist eine Identitätsphase.
Wer Lebensmitte auf Wechseljahre reduziert, verpasst 90 Prozent der echten Fragen.
Meine Haltung: Die Lebensmitte braucht Hirn, nicht nur Hormone. Wir brauchen weniger Hitzewallungen-Content und mehr Austausch zu Lebensentwürfen. Midlife gehört in die Mitte der Gesellschaft – nicht in die Tabuecke.
Denn Lebensmitte ist kein Ende. Es ist die Wende.
Das größte Risiko in der Lebensmitte ist nicht Scheitern – es ist Stillstand. Ich will, dass Frauen 50+ wieder wissen, was sie wirklich wollen. Dass sie sich trauen, mutig über die Komfortzone hinaus gehen und ihr Leben anders/ neu gestalten.
Midlife ist kein Tabu. Es ist die Zeit, wirklich du selbst zu sein.
Und genau dafür stehe ich. Heute. 2026. Und darüber hinaus.
Älterwerden? Make your life f*cking awesome!
Was mich richtig triggert: Dass wir uns als Gesellschaft ein langes Leben wünschen – aber das Älterwerden selbst abwerten.
Alle träumen von ewiger Jugend. Es gibt kaum Rolemodels für ein kraftvolles, sichtbares Altern. Wo sind die Bilder von Frauen 50+, die weder „anti-aging" noch „50 shades of beige" sind? Außer vielleicht Ina Müller oder Anke Engelke – erschreckend wenige.
Und dann diese Sprache: Senioren, Herbst des Lebens, Silver Society. Nichts davon fühlt sich nach mir an.
Dazu der massive Schönheits- und Anti-Aging-Druck. Altern soll bitte unsichtbar passieren – oder perfekt optimiert.
Kurz gesagt: Die Gesellschaft feiert Jugend, fürchtet Alter und lässt Frauen dabei viel zu oft unsichtbar zurück.
Meine Haltung: Fuck off – hör auf anderen gefallen zu wollen
Älterwerden heißt für mich heute nicht, weniger zu wollen – sondern bewusster.
Ich überlege bei jedem Stück, das ich kaufen will:
Do I really, really need this shit?

Stattdessen investiere ich in Erlebnisse – mit mir selbst, Familie, Freund:innen.
Ich nehme mich ernster. Aber das Leben weniger.
Ich optimiere mich weniger und mache mir das Leben noch schöner. Je klarer mir wird, dass Zeit endlich ist, desto weniger habe ich Lust auf Aufschieben, Drama oder Beige-Narrative vom Alter.
Diese zweite Lebenshälfte ist kein Nachlass. Sie ist ein Gestaltungsraum.
Was ich will: One awesome life bis zum Schluss
Ein awesome life im Alter heißt für mich:
Ich lebe selbstbestimmt, verschwende meine Zeit nicht an Erwartungen, halte meinen Körper und Geist fit, sammle Erinnerungen statt Zeug, liebe tief, lache laut, bleibe neugierig – und bin lieber echt als angepasst.
Nicht perfekt. Aber verdammt lebendig bis zum Schluss.
Alt werden ja. Unsichtbar, angepasst oder harmlos? Kurze Antwort: No. Lange Antwort: Fuck no.
Ich habe keine Zeit mehr, nett zu altern. Ich lebe. Punkt.
Meine Entdeckungen 2025 - Appetizer
2025 war auch ein Jahr der vielen kleinen glitzernden Schätze: Produkte, Orte, Menschen, die mein Leben schöner gemacht haben.
Meine Top-Picks:
- Beauty: Laneige Lip Sleep Mask "Cotton Candy". Richtig was für die Sinne: Sieht toll aus, riecht so lecker, hält ewig und fühlt sich super an.
- Filter-Kaffeemaschine: Moccamaster KBG Select in Pastel Bleu – Liebe auf den ersten Kaffee-Sip
- Bücher: Kompass für die Seele (Bas Kast), Own your age (Perrig-Chiello), Die LET THEM Theorie (Mel Robbins)
- Vinted: Verkauft, gekauft, gespart – und nebenbei meine knallrote Miu-Miu-Tasche gefunden
>> Den ganzen Post mit meinen Entdeckungen 2025 findest du → hier
Ausblick 2026: Was kommt
2026 wird anders. Konkreter. Lebendiger.
Privat: Familie
- Unser Sohn zieht aus – ab nach Leipzig. Ein neues Kapitel für uns alle beginnt.
- Mein Mann wird 60. Wir feiern zu zweit in London. Ich freu mich drauf wie verrückt.
- Im Herbst laufe ich Halbmarathon in Paris. #collectmoments

Professionell: MidlifeKomplizin
- Ich geh ins Rampenlicht – mit den 4 Ps: Podcast, Presse, Panel & Podium
- Meinen Podcast „Frau Sturm wie der Wind" belebe ich wieder. Ich freu mich.
- Mehr Produkte entwickeln – weniger Konzept, mehr Test. Ich leg los.
Arbeite 2026 mit mir
Ich werde sichtbar. Du kannst dabei sein:
>> Mehr dazu kommt bald.
Aus mit 2025. Und raus
Das war mein 2025: Krise, Klarheit, Neuanfang. Nicht perfekt. Aber echt. Lebensmitte ist kein Ende. Es ist die Wende: Zeit, wirklich du selbst zu sein.
Also: Mach dein Leben f*cking awesome. Jetzt.
Wenn du meinen Jahresrückblick bis hier gelesen hast, bist du wahrscheinlich mitten in deiner eigenen Lebensmitte.

In meinem Newsletter teile ich Gedanken, Fragen und Impulse für Frauen 50+, die nicht mehr funktionieren wollen – sondern ihren eigenen Weg finden wollen.
Kein Hochglanz. Kein Coaching-BlaBla.
Sondern ehrliche Begleitung durch diese Phase.

Die schönsten Geschichten beginnen mit MUT!
Bettina Sturm schließt mit Mitte 50 ihr Unternehmen "Respekt Herr Specht und startet - nicht nur beruflich - noch mal neu durch. Heute ist sie Unternehmerin, Buchautorin, Podcasterin bei MidlifeKomplizin.
Für ihre Kundinnen ist sie je nach Anforderung: Cheerleader, Unterstützerin oder Partnerin in Crime.
Nicht Therapeutin - Sondern Komplizin. #MidlifeKomplizin

Liebe Bettina,
was für ein Jahr … und was für Erkenntnisse. Und ja, wahrscheinlich ist es diese „Lebensmitte“, die aus uns herauskitzelt, was denn nun wirklich, WIRKLICH ist … Ich kenne das selbst auch und habe schon die dollsten Dinger ausgebuddelt, wo ein Teil von mir immer nur noch dachte – WHAT? Wo kommt der Kram denn her?
Dass es euch nach Leipzig verschlagen wird, find ich grandios. Ich habe 2016 /2017 dort einige Wochenenden verbracht und die Stadt wirklich schätzen gelernt. Vor allem auch Plagwitz 🙂 Die Alte Spinnerei ist sowas von grandios. Ihr werdet es lieben, da bin ich mir sicher ❤️
Liebe Grüße – und ein schönes, spannendes 2026!
Frauke
Liebe Frauke,
jetzt bin ich natürlich neugierig: Was ist denn dein letztes dolles Ding, das du ausgebuddelt hast? Und ja, es kommt immer wieder Neues ums Eck. Grad heute Morgen habe ich über Ungeduld gelesen. Ungeduld ist oft kein Zeitproblem, sondern ein altes Ohnmachtsgefühl. Es geht um Kontrollverlust. Und wie so oft, sind die Wurzeln in der Kindheit: Und ja, ich habe mich ausgeliefert gefühlt. Heute darf das nicht mehr passieren. Es muss alles schnell gehen und bitte nach meinen Regeln.
Superbeispiel war die Wohnungssuche mit meinem Sohn in Leipzig. Boah, war ich in Fahrt, wenn er nicht so fix mit Beantworten der Annoncen war. Auf der anderen Seite bin ich in der Meinung: Bei bestimmten Themen muss man einfach richtig Gas geben, Arschbacken zusammenkneifen und machen. By the way, mein Sohn hat gestern seinen Mietvertrag unterschrieben – nach 2 Wochen Projekt: Ich finde ne geile Butze in Leipzig.
Und ja, Leipzig ist toll. Freu mich riesig bald mehr dort zu erleben.
Hab nen tollen Tag, Bettina
Liebe Bettina,
Glückwunsch zu deinem Prozess und was daraus entstanden ist: ein großartiges und so wichtiges Thema, das für viele Jahre trägt.
Wir kennen uns seit dein Sohn auf der Welt ist und seither fasziniert mich, wie du Themen anpackst: als Projekt. Auch jetzt wieder. Einfach klasse. Wenn die Stolpersteine auch noch aus dem Weg geräumt sind, öffnet sich der Weg nochmal auf neue Weise. Also: Go for it! Mit viel Rückenwind wird das genial.
Herzlichst, Ulrike
PS: Nach dem Midlife-F*ck kommt noch ne weitere Phase: wie wir das Älter-Sein gestalten 😘
Liebe Ulrike,
hihii, wir kennen uns tatsächlich noch ein paar Monate länger. Direkt, als ich aus Spanien zurück kam, habe ich bei dir eine Veranstaltung zum Thema „Netzwerken“ besucht. Da war mein Butzi noch im Bauch.
Du hast mich damals mit „dein copilot“ am Start begleitet. Und spannend, jetzt gehe ich mit der Midlife-Komplizin wieder ein Stück back to the roots: Bilanz ziehen im Leben und dann neuausrichten & durchstarten. Nur jetzt nicht mit dem primären Ziel der beruflichen Neuorientierung, sondern was willst du jetzt wirklich vom Leben?
Und ja, das „Älter-Sein“ oder auch Älterwerden jenseits der 55+ ist ein spannendes Thema. Erst heute gerade mit jemanden drüber gesprochen: Wie gestalte ich die max. letzten 10 Jahre meiner Selbstständigkeit?
Ich freu mich über unser Wieder-Andocken, Bettina
Wunderbar, musste beim lesen laut lachen und hatte auch feuchte Augen! Ich sehe das Leben auch so und ich will es in vollen Zügen genießen. Ich 55 Jahre sehr im Bekanntenkreis so viele Frauen die in Krisen stecken, keine spricht über ihre psychische und physische Veränderungen und alle warten schon mit 55 auf die Pension, den da wird alles angeblich besser, da mach ich dies und jenes und …..
Finde ihre Einstellung zum Leben großartig, ich lese sie so gerne! Liebe Grüße aus Wien
Ach liebe Manon, ich freu mich so. Freu mich, dass dir mein Text gefällt und dass du dein Leben auch f*cking awesome haben willst. Ja, es ist nicht immer alles geil, aber in jeden Tag kann man kleine Energiebringer und Genussmomente einbauen. Und ja, ich will das Tabu brechen und sprechen über die Lebensmitte als Identitätsphase. Cool, dass du an Bord bist und bis bald, Bettina
Danke für deinen Jahresrückblick, beim Lesen hatte ich mehrfach dieses „Ja. Genau so.“ im Bauch. Dieses ehrliche Hinspüren, was eigentlich los ist (körperlich, emotional, mental), ist so wertvoll und gleichzeitig so herausfordernd, weil es nichts ist, was man „mal schnell“ wegoptimiert.
Ich bin 43 und selbst in der Perimenopause angekommen und ich erkenne so vieles wieder: dieses feine Wechseln zwischen „Ich funktioniere“ und „Ich merke: irgendwas stimmt nicht mehr wie früher“. Umso wichtiger finde ich Worte wie deine, weil sie normalisieren, entlasten und zeigen: Man ist nicht allein und schon gar nicht „zu sensibel“.
Danke, dass du das so offen teilst. 🤍
Willkommen im Club. Genau dafür schreibe ich – damit Frauen wie du merken: Du bist nicht allein. Du bist nicht zu sensibel. Du spürst nur ehrlich, was los ist.
Und ja, du hast so recht: Das lässt sich nicht „mal schnell“ wegoptimieren. Das braucht Zeit. Gerade in der Perimenopause, wo sich so viel gleichzeitig verändert.
Ich freu mich, dass meine Worte dich erreicht haben. Das bedeutet mir viel.
Alles Liebe, Bettina
Liebe Bettina,
danke für deine ehrlichen Worte! Und was für ein spannender Glaubenssatz. Ich tu mich unendlich schwer, meinen auf die Spur zu kommen. Ich darf nicht fühlen, da geht in mir etwas in Resonanz. Da spüre ich auf jeden Fall nochmal rein.
Ich bin Ende 40 und fühle deinen Text. Jedes einzelne Wort davon. Das schlimmste an den Wechseljahren finde ich echt, dass jede alles irgendwie allein rausfinden muss. Immer wieder. Danke für dich! Ich werde deinen Newsletter abonnieren. Und ich wohne nur 1 Stunde von Leipzig entfernt, wirklich eine tolle Stadt.
Liebe Grüße
Kati
Liebe Kati und Danke,
ja, ich kenne das so gut – diese Glaubenssätze verstecken sich verdammt gut. Ich bin dem Ding tatsächlich im Zwiegespräch mit mir selbst auf die Schliche gekommen. Hat aber echt gedauert.
All die Anleitungen mit „Mache dies und mache das“ – haben bei mir gar nix ausgelöst, ausser genervt sein. Aber allein, dass „Ich darf nicht fühlen“ bei dir in Resonanz geht, ist doch schon der erste Schritt.
Und ja: Dass jede alles allein rausfinden muss – das nervt mich auch total. Deshalb rede und schreibe ich jetzt darüber. Damit wir nicht mehr so allein damit sind.
Schön, dass du ab jetzt im Newsletter dabei bist! Und wie cool, dass du nur 1h von Leipzig entfernt wohnst. Vielleicht sehen wir uns ja mal auf einen Kaffee dort.
Alles Liebe, Bettina
Liebe Bettina, es ist ein krasses Jahr gewesen für dich. Für euch, aber gefühlt waren es die letzten 2, 3 Jahre. Was du alles gerockt hast. Dafür bewundere ich dich sehr und dabei nie den Mut und auch die Freude am Leben verloren hast. Du bist für mich eine wunderbare Frau mit einer Mega tollen Vision. Eine für mich sehr liebe Freundin die ich aufrichtig bewundere. Ein Vorbild. Und das allerkrasseste ist, das du/Ihr bald nach Leipzig ziehen werdet. Wir werden Leipzig gemeinsam erkunden, darauf freue ich mich sehr. Und für alles andere ganz vor Erfolg und Freude. Ich bin an deiner Seite. Deine Bianca
Liebe Bianca,
ich bin ganz gerührt von deinen Worten. Schluck. Und ja, für uns Frauen 50+: Lebensmitte ist eine Identitätsphase und nicht nur ein Hormonproblem. Dafür gehe ich jetzt raus. Und tut das gut, dass du an meiner Seite bist – bei allen Auf & Abs.
Und dann Leipzig. Am liebsten sofort. Jetzt geht erst mal der Sohn und ich bin auf jeden Fall häufiger da.
Bis bald my dear, Bettina
Liebe Bettina,
wow, was für ein intensives und energiegeladenes Jahr!
„Lebensmitte ist kein Hormonproblem. Es ist eine Identitätsphase.“ Dieser Satz triggert mich total, obwohl ich „erst“ Mitte 40 bin. Und genauso spannend finde ich deinen Gedanken: „Do I really, really need this shit?“ Das spiegelt so viele innere Wandlungen wider, die kaum jemand ausspricht, aber alle um mich herum meinen (inkl. mir 😉).
Ich wünsche dir viel Erfolg in 2026 und viel Freude beim Halbmarathon in Paris. Das wird sicher großartig!
Liebe Grüße
Stefanie
Liebe Stefanie,
jetzt bin ich natürlich neugierig: Was genau triggert dich denn an „Lebensmitte ist kein Hormonproblem. Es ist eine Identitätsphase“? „Do I really, really need this shit?“ hilft echt den Plunder aus der Hütte zu kriegen: Verkaufen und neu kaufen. Jetzt geh ich erst mal wieder neue Klamotten bei Vinted einstellen.
Danke für dein tolles Feedback. Alles Liebe, Bettina
Wahoo, was für ein f*cking cooles Statement. Ü50? Na und – jetzt erst recht, das ist auch meine Devise, obwohl ich inzwischen Ü50+ bin.
Was mich aber am meisten freut: dass dein Mann und du wieder zueinander gefunden habt.
Ich denke, ich werde dich in meiner „Blogs die ich gerne lese“- Liste auf meinem Blog verewigen.
Genieße dein f*cking Leben 💐
Antonette
Yeah! Freu mich, dass dir mein Statement gefällt. Ich mags auch so sehr – kommt bald als Tatoo auf meinen Arm 🙂 Mein Mann und ich: wir sind jetzt bald 25 Jahre zusammen. Wir wollen die 50 vollkriegen. THX fürs Zufügen auf deine Blogliste. Und… make your life f*cking awesome!
Make your life f*cking awesome! – Was für ein cooler Spruch. Da finde ich mich absolut wieder. Ich mag auch den Namen, den du für dein Business gefunden hast. Ich habe mit 55 in 2025 auch noch mal etwas Neues angefangen. Fotografie wird immer mehr von KI ersetzt und so habe ich ich mein Business erweitert als Praxis Trainerin für Sichtbarkeit durch Soft Skills und Sozialkompetenz.
Für 2026 wünsche ich die viel Erfolg in deiner Sichtbarkeit mit deinem Thema.
Liebe Grüße Sandra
https://fel.ke/jahresrueckblick-2025/
Danke. Freu mich sehr, dass du andockst. Und ja, 2025 war auch beruflich krass für viele meiner Freunde: Wirtschaftslage & KI haben dazu geführt, dass sich einige komplett neu aufstellen.
Ich wünsch dir ganz viel Erfolg und geh jetzt erst mal gucken, was du genau machst. Alles Liebe, Tina
Bettina, das macht wirklich Spaß zu lesen. Also jetzt nicht, durch welche Täler du gehen musstest, aber mit welchem erhobenen Mittelfinger du nach vorne gehst. Mega, deine Energie…
Ich bin zwar „erst“ Mitte 40, aber ich find mich trotzdem schon wieder und feiere deine Inhalte jetzt schon 🙂
Hab nen guten Jahreswechsel und eine grandioses 2026, Tina
Das is ja mal fein – von Tina zu Tina,
ich hab grad mal losgeheult. So gefreut habe ich mich über deinen Kommentar. Angedockt, das tut so gut nach all dem Scheiss. Und supergerne bist du Willkommen im Club. Auf ein f*cking awesome 2026. Hope to see you. Komm gut rein, die andere Tina
Midlife Komplizin, das gefällt mir. Hätte ich gerne vor 10 Jahren gehabt, als der Mist los ging. Jetzt mit 55 bin ich durch und auch ich habe meine Mutter gepflegt mit angehender Demenz, dann doch den Heimplatzt organisiert und nach 6 Monaten die Beerdigung. 85 ist sie geworden, ich habe so krass getrauert und selbst jetzt wo ich schreibe habe ich Tränen in den Augen. Dann kam Judith Peters in mein Leben und nachdem ich gerade frischgebackene Autorin war (Wohlfühlogie-Oder(m)eine Wissenschaft des Wohlfühlens, habe ich gleich noch einen passenden Blog aufgesetzt. Schreiben war/ist meine Therpie. Alles Liebe für dich in Leipzig 2026.🫶lichst Tine
Hihi von Tina zu Tine,
puuuh, I feel you. Muss gleich mitweinen. Unsere Eltern, unsere Wurzeln – dann der Rollenwechsel. Wie toll, dass du deine ganz eigene Therapie gefunden hast. Ich geh gleich mal spicken, über was und wie du schreibst. Alles Liebe auch für dich.
Hey Bettina, was für ein fucking awesome Text 🙂 Ich abonniere dann mal gleich deinen Newsletter – so von Komplizin zu Komplizin. Lieben Gruß Susanne
Hey Susanne,
willkommen in meinem Club. Da freue ich mich. Und ja, irgendwann in 2026 gibt es die Community #MidlifeKomplizinnen. Alles Liebe für dich.